Ein Video an mehrere Kanäle zu senden klingt zunächst einfach. Doch sobald mehrere Kanäle für denselben Clip infrage kommen, entsteht eine entscheidende Frage:
Wer bekommt das Video zuerst – und was passiert, wenn dieser Kanal es nicht verwendet?
Genau dieses Problem löst die automatische Verteilung von DashClip Delivery.
Statt einen Clip gleichzeitig an alle ausgewählten Kanäle zu verteilen, arbeitet das System den vom Einsender gewählten Kanal-Pool kontrolliert ab. Dadurch bleibt die Verteilung fair und ein Video ist nicht automatisch verloren, nur weil ein einzelner Kanal es nicht herunterlädt.
Der Ablauf im Video
Wer sich den Prozess lieber ansehen möchte, findet hier die Erklärung als Video:
https://www.youtube.com/watch?v=AaC218-5BcY
Der Einsender bestimmt den Kanal-Pool
Beim Einsenden eines Videos entscheidet der Einsender zunächst selbst, welche Kanäle seinen Clip grundsätzlich erhalten dürfen.
Das ist wichtig: DashClip Delivery verteilt ein Video nicht wahllos an irgendwelche angeschlossenen Kanäle.
Stattdessen entsteht für jede Einsendung ein individueller Pool aus den vom Einsender ausgewählten Kanälen.
Beispielsweise:
- Kanal A
- Kanal B
- Kanal C
- Kanal D
Nur diese Kanäle nehmen anschließend an der Verteilung dieses Videos teil.
Warum bekommt nicht jeder Kanal das Video gleichzeitig?
Man könnte einen Clip natürlich einfach allen ausgewählten Kanälen gleichzeitig anbieten.
Das hätte allerdings einen entscheidenden Nachteil: Mehrere Kanäle würden um denselben Inhalt konkurrieren. Im Zweifel entscheidet dann lediglich, wer gerade zuerst online ist und den Download-Button betätigt.
DashClip Delivery verfolgt deshalb einen anderen Ansatz.
Ein Video wird zunächst gezielt einem Kanal angeboten.
Dadurch erhält dieser Kanal die Möglichkeit, über das Video zu entscheiden, ohne gleichzeitig mit allen anderen ausgewählten Kanälen konkurrieren zu müssen.
Die Round-Robin-Verteilung
Die Verteilung erfolgt zyklisch über die vom Einsender ausgewählten Kanäle.
Vereinfacht dargestellt:
Kanal A → Kanal B → Kanal C → Kanal D → Ende
Welcher Kanal bei einer konkreten Einsendung zuerst berücksichtigt wird, hängt von der Verteilungslogik ab. Dadurch soll insbesondere verhindert werden, dass dauerhaft derselbe Kanal bevorzugt wird.
Die Grafik zeigt den grundlegenden Ablauf: Ein Video bewegt sich durch den ausgewählten Kanal-Pool, bis die Verteilung erfolgreich abgeschlossen wurde oder alle vorgesehenen Kanäle berücksichtigt wurden.
Was passiert, wenn ein Kanal das Video nicht herunterlädt?
Ein Angebot bedeutet noch nicht, dass ein Kanal das Video tatsächlich verwenden muss.
Ein Kanal kann beispielsweise feststellen, dass ein Clip nicht zum eigenen Content passt. Ebenso kann ein Angebot auslaufen, ohne dass das Video heruntergeladen wurde.
In diesem Fall ist der Clip nicht verloren.
Er bleibt für die übrigen vom Einsender ausgewählten Kanäle weiterhin verfügbar.
Beim nächsten entsprechenden Verteilungslauf kann das Video deshalb dem nächsten Kanal innerhalb des verbleibenden Pools angeboten werden.
Beispielsweise:
Kanal A erhält das Video → kein Download
Danach:
Kanal B erhält das Video → kein Download
Danach:
Kanal C erhält das Video → Download
Mit dem Download durch Kanal C ist die Verteilung für diesen Clip abgeschlossen.
Kanal D erhält das Video anschließend nicht mehr.
Was passiert bei einer Rückgabe?
Auch ein bereits angebotenes Video kann vom jeweiligen Kanal wieder zurückgegeben werden.
Für die Verteilung hat das grundsätzlich denselben Effekt:
Das Video kehrt in den verbleibenden Verteilungsprozess zurück.
Die bereits erfolgte Zuweisung bedeutet also nicht automatisch das Ende der Einsendung. Solange weitere ausgewählte Kanäle berücksichtigt werden können, kann DashClip Delivery das Video erneut verteilen.
Dadurch muss der Einsender seinen Clip nicht erneut hochladen oder anschließend selbst weitere Kanäle kontaktieren.
Wann endet die automatische Verteilung?
Für einen Clip gibt es im Wesentlichen zwei mögliche Endpunkte.
1. Ein Kanal lädt das Video herunter
Damit wurde das Ziel der Verteilung erreicht und der Prozess endet.
2. Alle vorgesehenen Kanäle wurden berücksichtigt
Wenn kein ausgewählter Kanal das Video herunterlädt und der Clip den vorgesehenen Kanal-Pool vollständig durchlaufen hat, endet die Verteilung ebenfalls.
Ein Clip wird also nicht endlos zwischen denselben Kanälen hin- und hergeschoben.
Ein Upload statt mehrerer einzelner Einsendungen
Der entscheidende Vorteil liegt damit nicht nur in der technischen Verteilung.
Für den Einsender reduziert sich der gesamte Prozess auf eine einzige Einsendung:
Video hochladen → gewünschte Kanäle auswählen → absenden.
Ab diesem Zeitpunkt übernimmt DashClip Delivery die weitere Verteilung.
Wird ein Video von einem Kanal nicht verwendet, muss der Einsender nicht selbst prüfen, welcher andere Kanal infrage kommt, dort erneut ein Formular ausfüllen und dieselben Dateien noch einmal hochladen.
Gleichzeitig erhalten teilnehmende Kanäle nicht einfach sämtliche Einsendungen gleichzeitig, sondern die für sie vorgesehenen Angebote innerhalb des Verteilungsprozesses.
Fair für Einsender und Kanäle
Das Ziel von DashClip Delivery ist damit nicht, möglichst viele Kopien eines Videos gleichzeitig zu verteilen.
Stattdessen soll eine strukturierte Verbindung zwischen Einsendern und Content-Kanälen entstehen.
Einsender können mehrere für sie interessante Kanäle auswählen, ohne ihren Clip mehrfach einsenden zu müssen.
Kanäle wiederum erhalten die Möglichkeit, Videos anzunehmen oder zurückzugeben, ohne dadurch automatisch die Chance des Einsenders bei allen anderen ausgewählten Kanälen zu beenden.
Ein Upload. Mehrere mögliche Kanäle. Eine automatisierte und faire Verteilung.
Das ist die Grundidee hinter DashClip Delivery.